Goliath straft David mit Nichtachtung
Eigentlich fing es gut an: United Artists ließ am 23.08.07 durch Anwälte erklären,…
“Der vorläufige Eindruck ist, dass den Verletzten ein Schadensersatzanspruch zusteht - vorbehaltlich des Abschlusses der Sachverhaltsermittlungen. Fraglich ist nur wem gegenüber und in welcher Höhe.”
Jetzt glaubt die Gegenseite Oberwasser zu haben. In der Presse war zu lesen, dass ein Gutachten einem besichtigten Fahrzeug “Betriebssicherheit” bescheinigt habe und der Unfall mithin auf die Dummheit der Komparsen zurückzuführen sei.
Wir haben von den Anwälten der Produktionsfirma United Artist LLC eine Vollmacht angefordert. Still ruht der See. Haben die keine? Oder wollen sie mit uns nichts mehr zu tun haben? Hat der SPIEGEL Recht: Mit Underdogs muss man nicht sprechen.
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- Kein direkter Treffer
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8 Kommentare-
Herr Dr. Jocko
am 20. September 2007 um 19:24 Uhr
Ne Ku’dammkanzlei als underdog? Nahörensiemal! Das geht aber ein bisschen weit. Wir sind doch hier nicht in Kreuzberg!
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Anonymus
am 20. September 2007 um 19:43 Uhr
Wahrscheinlich sind das so’ne Fledderanwälte, in den USA als ambulance-chaser bezeichnet. Ich verstehe gar nicht, warum Sie mit denen eine Brieffreundschaft beginnen ohne sich zuvor davon zu überzeugen, dass die tatsächlich den Gegner vertreten.
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Ass iur
am 21. September 2007 um 16:36 Uhr
Eine ordnungsgemäße Vertretung der Geschädigten ja, Effekthascherei á la US Lawyers NEIN. - Warum begegnen Sie Ihrem Gegenüber nicht qualifiziert. Mit seriösen anwaltlichen Praktiken hat diese mediale Auswertung hier jedenfalls nichts zu tun (kostenplfichtige Rufnummer für kostenlose Informanten, Sachebene der Berichte etc.). Im Sinne angemessener Kompensation für die betroffenen Komparsen (war auch einer) wünsche ich Ihnen dennoch Erfolg.
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RA Jede
am 21. September 2007 um 17:24 Uhr
@ Ass iur.
- Effekthascherei?
Wir verschaffen unseren Mandanten mediale Aufmerksamkeit und versuchen damit zu verhindern, daß die Sache unter den Teppich gekehrt wird.
- Unqualifizierte Begegnungen?
Worin sehen Sie eine fehlerhafte Vertretung?
- Kostenpflichtige Rufnummer für kostenlose Informanten?
Sehen Sie uns bitte nach, daß wir keine 0800-Nummer geschaltet haben. Die 01805-Nummer hat den Vorteil der Routingmöglichkeiten und ist mit Kosten von 0,14 €/Minute preiswerter als ein Anruf zu Zeiten der Bundespost. Wem das zuviel ist, den rufen wir gerne zurück. -
Ass iur
am 22. September 2007 um 00:25 Uhr
@ RA Jede
“Gegenüber” meint Mecon Media bzw. United Artists, nicht mich oder andere Webseiten-/Tagebuchnutzer. Ich denke, man sollte der Show der U.S.-Anwälte nicht ebensolche entgegensetzen, sondern eher mit (rechtl.) Substanz und Sachlichkeit aufwarten. Beides erkenne ich mit Verlaub in den Presseerklärungen von Frau RA’in Bluttner oder in den Eintragungen hier nur bedingt. Nicht die Nutzung neuer Medien an sich ist fraglich, sondern das Wie. -
RA Jede
am 22. September 2007 um 16:19 Uhr
@Ass iur:
Bisher habe ich keine handwerklichen Fehler der Kollegin Bluttner erkennen könnnen und erkenne auch keinen klar umrissenen Vorwurf von Ihrer Seite.
Wir schaffen ganz bewußt in einer immer anonymer werdenden Welt Öffentlichkeit, wie sie früher auch auf dem Thing und später auch nach den reformierten Prozeßordnungen bestand.Wenn Sie heute in einen Gerichtssaal gehen, ist dort von Öffentlichkeit nichts zu sehen (von den Schulklassen abgesehen), die Verhandlungen sind faktisch nichtöffentlich. In kleinen überschaubaren Gemeinden mag das noch anders sein, in Berlin haben Sie faktsich eine Verhandlung nur unter den Parteien unter Ausschluß der Öffentlichkeit.
Auskunftsrechte bestehen nicht.Wissen Sie, wie Sie interessierende Prozesse ausgegangen sind - zumal wenn über das Ergebnis in der Presse nicht berichtet wurde?
Das Verfahren gegen die Gesellschaft von Tom Cruise und Paula Wagner ist von öffentlichem Interesse.Wir sind weder in der Lage noch Willens, die Presse zu instrumentalisieren.
Hier soll jeder die Gelegenheit haben, sich über den Fortgang der Ansprüche der Komparsen zu informieren.Zudem hat die Presseberichterstattung und dieses Blog schon den wichtigsten Erfolg überhaupt gebracht: Uns wird von vielen Stellen berichtet, daß die jetzigen Bedingungen nicht mehr mit den ursprünglichen Zuständen verglichen werden können, sonder n nunmehr auf Sicherheit für die Komparsen Wert gelegt wird. Wenn es nur das brächte - ist doch ein Erfolg!
Wieso eigentlich Mecon Media? Wir meinen nicht, daß denen irgendein Vorwurf zu machen ist. Sie können uns gerne auch unter der Festnetznummer 030/ 329 00 4-0 informieren;-) -
Ass iur
am 26. September 2007 um 14:30 Uhr
@ RA Jede
Das ist ein Spannungsfeld: Wir wollen größtmögliche (gelenkte) Publizität und Individualität/Privatsphäre zugleich. Ich bin der Ansicht, dass Frau Bluttner ihrem Naturell oder ihrem monetären Interesse folgend den Sachverhalt aufbläht/übertreibt. Sie war nicht vor Ort.
Ich dachte an MeconMedia Ltd. wg. des schriftl. Vertrages. Wenn United Artists die Ansprüche dem Grunde nach anerkannt hat, umso besser für den Sprung über den großen Teich. Die nicht interessierte Öffentlichkeit kann natürlich nicht zur Information gewzungen werden. Denn eben jenes Recht umfasst umgekehrt auch den Anspruch auf Nicht-Information. Im übrigen schafft Angebot auch Nachfrage. Wer also will genau festlegen, wo das “spontane” öffentl. Interesse aufhört und das “induzierte” beginnt. Grüße A.I. -
This and That am 18. Januar « Chigihi Blog
am 18. Januar 2008 um 18:20 Uhr
[...] Goliath straft David mit Nichtachtung bei komparsen-vs-hollywood.de [...]